Gemeinde Inzigkofen

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Ortsteil Engelswies

Geschichtliche Ereignisse

793

Erste Nennung des Ortes “inkelschwies” im St. Gallener Urkundenbuch

 

Um das Jahr 1000 Ansiedlung eines Kleindorfes auf der Kälberweide, um 1112 wird eine Kapelle gebaut

1231

wird das Dorf durch einen Krieg völlig zerstört

 

 

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1331

Beginn des Wiederaufbaues des Dorfes auf der Kälberweide. Um das Jahr 1360 sind eine kleine Kirche und 17 verschieden große Höfe angebaut

1450

Das Dorf hat aufgehört zu bestehen

1500

Von dem Dorf auf der Kälberweide steht kein Haus mehr

1516

Gottfried Wernher von Zimmern lässt zur Förderung der Wallfahrt eine Wallfahrtskirche und das Wirtshaus “Adler” erbauen. Damit ist der Anfang zum Aufbau des neuen Dorfes auf dem heutigen Platz gemacht.

1525

Am 21. April versammeln sich aufständische Bauern im “Adler”. Dabei kommt es zu einem Gefecht zwischen Soldaten des Sigmaringer Grafen Felix von Werdenberg und den Aufständischen, wobei zwei Bauern getötet werden.

1536

Aufstockung und Rodung von Gelände für zuziehende Siedler aus dem Allgäu

1554

verliert Engelswies an Vilsingen 100 Jauchert Wald- und 300 Jauchert Weidefläche

1626

Aufnahme des Schulunterrichts in einem Bauernhaus. Conrad Schuol ist erster Schulmeister

1688

Im “Kaiacker” beginnt man nach Bohnerz zu graben

1714

wird das Benefiziathaus “Pfarrhaus” gebaut, in das Vikar Hafner einzieht

1721/24

Bau der neuen Wallfahrtskirche, Einweihung am 08. Dezember 1723

1227

Bau der Zehntscheune

1730

Umbau der Verenakapelle

1782

Einrichtung einer Schule im  Mesnerhaus

1796

Am 06. Oktober brennen durchziehende Franzosen das Pfarrhaus, das Schulhaus und das halbe Dorf ab

1798

Das Pfarrhaus wird wieder aufgebaut

1816

In den Riedwiesen “Hirte” und “Winterried” wird Torf gestochen

1829

wird am Kirchbühl ein Schulhaus gebaut

1834

Engelswies kauft sich um 29.500 Gulden von allen Verpflichtungen gegenüber der Grundherrschaft Gutenstein los und erhält alle Waldungen und Allmende von der Grundherrschaft als Gemeindeeigentum.

1840

wird der neue Friedhof auf dem Sandbühl angelegt

1843

Ablösung der Zehntpflicht um 13.000 Gulden

1849

Engelswies wird eigene Pfarrei

1850

Langenhart wird zur Pfarrei Engelswies eingepfarrt

1856

Ankauf eines Armenhauses

1889

Die Handlung S. Gitschier erhält das erste Telefon in Engelswies

1898

Engelswies tritt der “Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau” bei und bezieht von dort das Wasser

1912/13

Bau des neuen Schulhauses an der Hauptstraße

1920/21

Engelswies wird an das Stromnetz angeschlossen

1948

Gründung des Sportvereins

1953

gründet Ing. Fred Hahn die Firma “Hahn-Magnet”

1958

nimmt Walter Frenkel die Produktion von medizinischen Apparaten und Geräten auf

1963/65

wird die Ortskanalisation und im Vorderöschle eine Sammelkläranlage gebaut

1966

übernimmt die Schweizer Firma “Magnet AG Hausen am Albis” das Engelswieser Werk der “Hahn-Magnet”

1969

wird die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 313, die bis dahin über die heutige Fred-Hahn-Straße und die Kirchbühlstraße führte, verkürzt durch den bau einer neuen Straße vom nördlichen Ortseingang bis zur Kirche (jetzige Hauptstraße)

1974

beginnt der Betriebsingenieur Johannes Renger mit der Herstellung von Spritzgussteilen (Seit April 1981 Fa. Rebra)

1975

Am 01. Januar wird Engelswies nach Inzigkofen eingemeindet

1982

Bau des Gemeindehauses (Pfarrsaal St. Verena, Kindergarten, Ortsverwaltung, Jugend- und Feuerwehrraum)

1989

Umbau Kläranlage zu Pumpwerk zur Entsorgung des Abwassers in der Sammelkläranlage Vilsingen

1990/1991

Schulhaus Sanierung, Schaffung von Wohnungen

1992/93

Neubau Probelokal für Musikkapelle

1993

1200 Jahre Engelswies

1994

Heimatbuch: Zwischen Wallfahrt, Armut und Liberalismus

1994

Gründung der Engelswieser Narrenzunft “Köhlermaale”

1997

Erschließung der Baugebiete Vorderöschle und Sandbühl

1997

Auflösung der Poststelle

1998

Zusammenschluss der Grundschule mit der GS Inzigkofen mit Sitz in Vilsingen

1999

Einstellung des Schulbetriebs in Engelswies

2001/02

Innenrenovation der Wallfahrtskirche und Aufdeckung der Spiegelbilder an der Orgelempore

2002

Goldenes Priesterjubiläum unserer Ehrenbürgers Pfarrer Julius Auer

 
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